Wie ich durch mehr Selbstliebe mühelos meine Traumfigur erreicht habe

Wenn du endlich abnehmen möchtest, und es funktioniert nicht, dann ist das frustrierend. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie unzufrieden es macht, ständig schlanker sein zu wollen. Wie deprimierend es ist, den eigenen Körper abzulehnen. Ich habe erlebt, dass es möglich ist sich selbst lieben zu lernen und in der Folge abzunehmen. Ich erzähle dir meine persönliche Geschichte, um dir Mut zu machen und dir zu zeigen, dass du mit diesem Thema nicht alleine bist.

Ich fand mich dick und unattraktiv.

Wo entsteht Schönheit?

Seit meiner Kindheit habe ich mich unwohl gefühlt mit meinem Körper, weil ich so groß war. Ich war ziemlich schüchtern und hätte mich in Gruppen gerne versteckt. Aber dadurch, dass ich so groß war, bin ich immer aufgefallen. Verstecken ging nicht.

 

Als Jugendliche begann ich mich zu dick zu finden. Das verschärfte sich, als ich mit Anfang Zwanzig anfing, Mathematik zu studieren. Innerhalb kurzer Zeit nahm ich 10 kg zu.

 

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie unwohl ich mich gefühlt habe. Ich habe mich geschämt, weil ich vermeintlich zu breit, zu groß, zu dick und zu massiv war. Ich bin eine 1,87m große Frau. Ich fand mich unattraktiv, manchmal sogar hässlich. Das hätte ich aber nicht zugegeben.

 

Wenn ich an einem Spiegel vorbei kam, hat mir nicht gefallen, was ich gesehen habe. Meine Gestalt zu massiv, der Hals zu kurz, der Rücken zu breit, die Schultern zu rund, der Bauch und die Oberschenkel zu dick, die Knie zu knubbelig, die Füße zu groß. Ich hatte an jedem Körperteil etwas auszusetzen! Neue Kleidung zu kaufen hat mir nachhaltig die Laune verdorben.

 

Ich fand meinen breiten Rücken fürchterlich. Er hat sich angefühlt wie ein Schildkrötenpanzer. Wenn ich in einen Raum voller fremder Menschen gegangen bin, habe ich unterstellt, dass sie mich nicht mögen.

 

Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich an der Uni am Semesteranfang einen Seminarraum betreten habe, unsicher, mit verschlossenen Gesichtsausdruck, geduckt, angespannt. Ich habe niemanden begrüßt, mit niemandem gesprochen und mir möglichst schnell einen Platz gesucht, auf dem ich nicht auffalle. Ich war überzeugt davon, dass die Anderen mich nicht mögen. Ich dachte, dass sie mich hässlich, bemitleidenswert und lächerlich finden.

Ich habe es nicht geschafft abzunehmen.

Ich wollte abnehmen. Während es bei meinen Eltern gesundes Essen gab, habe ich während des Studiums vermehrt Tiefkühlpizza und Schokolade gegessen. Ich dachte, wenn ich mich wieder gesünder ernähren würde und etwas weniger essen, dann müsste ich doch abnehmen. Aber ich habe es nicht durchgehalten. Meine Disziplin reichte nicht für einen einzigen Tag kontrolliertes Essen. Ich fühlte mich wie eine Versagerin.

 

Ich habe einfach so gerne gegessen. Ich war gewohnt, viel zu essen und mich mit Essen zu beruhigen. Durch eine Meditations-CD und ein Buch kam ich zum ersten Mal damit in Kontakt, dass man zunimmt, wenn man aus emotionalen Gründen isst. Dass natürlich schlanke Menschen einfach essen, wenn sie Hunger haben und aufhören, wenn sie satt sind.

 

Das leuchtete mir ein. Auf mich traf das zu: Ich aß, um mich zu belohnen, zu trösten, zu beruhigen und zu stärken. Trotzdem konnte ich mein Essverhalten nicht ändern. Ich wusste nicht, wie ich diese Erkenntnisse umsetzen sollte. Also blieb alles, wie es war. Ich fand mich zu dick und fühlte mich unwohl in meinem Körper, mal mehr mal weniger. Ich arrangierte mich damit.

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Mehr Selbstliebe durch The Work of Byron Katie.

Selbstliebe ist eine Frage der Perspektive.

Mit Ende Zwanzig lernte ich die Methode The Work of Byron Katie (oder kurz The Work) kennen. Ich fing an, diese Methode regelmäßig für mich selbst anzuwenden. Das hat mein Leben ganz schön auf den Kopf gestellt.

 

Mit dieser Methode kann man blockierende Gedanken hinterfragen und eine neue Perspektive finden. Ich entdeckte eine neue Leichtigkeit. Ich wurde mutiger. Ich ging während meines Doktoranden-Studiums für ein Semester nach Barcelona und verbrachte dort eine wunderschöne und intensive Zeit.

 

Dort lernte ich auch meinen heutigen Mann kennen. Sobald ich mehr Selbstliebe empfand, fand ich auch eine Partnerschaft, wie ich sie mir gewünscht hatte: liebevoll, friedlich und lebendig. Ich schloss meinen Doktor in Mathematik ab und suchte mir einen Job in einem großen Softwareunternehmen.

 

Ich fing an mich wohler in meinem Körper zu fühlen. Ich wollte immer noch abnehmen, aber ich habe mich nicht mehr ganz so unwohl gefühlt. Ich hatte mit The Work eine Methode, um zu mir zurückzufinden, wenn es mir schlecht ging. Mein Leben lief prima und ich fühlte mich auf allen Ebenen wohler.

Zurückgeworfen auf mich selbst.

Drei Jahre später erlebte ich eine richtige Krise: Mein Partner hat zwei Tage vor Heiligabend zu mir gesagt: “Ich weiß nicht, ob ich dich noch liebe.” Von einem Moment auf den anderen wurde meine Welt grau. Ich war zutiefst deprimiert, ängstlich und am Boden zerstört. Und das auch noch kurz vor Weihnachten!

 

Ich sah nur eine Möglichkeit. Wenn mein Partner nicht wusste, ob er mich noch liebt und ob er weiterhin mit mir zusammen sein möchte, dann musste ich mich um mich selbst kümmern. Mir war klar, dass es nichts bringen würde, ihn zu bedrängen oder zu versuchen, ihn zu überzeugen, bei mir zu bleiben.

 

Es stimmte ja auch: Obwohl ich mich in den letzten Jahren beruflich und privat massiv weiterentwickelt hatte, war da noch Raum nach oben. Dass ich seit seiner Ansage solche Angst hatte, wieder alleine zu sein, sprach Bände.

 

So kam es, dass ich mich auf mich konzentrierte. Ich verreiste das erste Mal alleine und machte eine tolle Wanderreise nach La Gomera. Ich meldete mich für ein aus meiner Sicht wahnsinnig teures Intensivseminar im Sommer an, das mit der Methode The Work of Byron Katie arbeitete.

 

Obwohl ich mit dieser Methode schon tolle Erfahrungen gemacht hatte, hatte ich Angst, dass das Seminar sein Geld nicht wert sei. Ich befürchtete, dass ich mich hinterher betrogen fühlen würde. Es stellte sich stattdessen heraus, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war, dort teilzunehmen.

 

Im Nachhinein war die Krise für mich total gut. Ich habe dadurch gelernt, dass ich mich wirklich verändern kann. Ohne diese Krise würde ich vielleicht heute noch glauben, dass ich ängstlich bin. Ich würde mich vielleicht immer noch zu dick finden und meinen Körper ablehnen.

 

Mein Partner und ich haben übrigens wieder zusammen gefunden. Wir sind inzwischen verheiratet und haben einen kleinen Sohn. Wir sind immer noch sehr gerne zusammen.

Wie ich endlich gefunden habe, was ich suchte.

Du bist die Liebe deines Lebens.

Auf dem Intensivseminar haben wir eine Übung zum Thema Scham gemacht. Als ich die Frage gehört habe: “Wofür schämst du dich am meisten?” und mir klar wurde, was ich über meinen Körper denke, setzte mein Herzschlag einen Moment aus. Sollte ich das aussprechen? Ich habe meinen Mut zusammen genommen und habe die Chance genutzt, mich diesem Thema endlich zu stellen.

 

Während dieser Übung habe ich vor der großen Gruppe der Teilnehmer gesagt: Ich schäme  mich, weil ich zu groß, zu breit, zu dick und unattraktiv bin. Das kostete mich große Überwindung. Mein Herz flatterte. Es war schwierig und schmerzhaft.

 

Mir ist die ganze Scham bewusst geworden, die ich all die Jahre gefühlt habe. Ich wusste gar nicht, wie sehr ich meinen Körper ablehne. Ich hätte wahrscheinlich gesagt, dass ich soweit ganz zufrieden bin. Diese tiefe Scham hatte ich sogar vor mir selbst versteckt.

 

Nach diesem Erlebnis habe ich viele meiner negativen Gedanken über meinen Körper mit The Work hinterfragt. Dadurch habe ich gelernt, zwischen mir und meinem Körper zu unterscheiden. Ich bin nicht mein Körper. Mir wurde klar, dass ich mich unattraktiv fand. Das waren gar nicht die Anderen, das war ich selbst. Ich hatte die ganzen Bilder davon im Kopf, wie hässlich ich sei.

 

Ich habe erkannt, dass mein Körper genau die richtige Größe hat, wenn ich ihn nicht vergleiche. Ich habe verstanden, dass mein Körper mir dieses Leben überhaupt erst möglich macht.

 

Ich habe auch mein Verhältnis zum Essen hinterfragt. Ich habe erkannt, dass ich ständig dachte: Ich sollte weniger essen. Ich sollte disziplinierter sein. Ich sollte nach einer Portion aufhören. Ich habe mir jede Menge Vorwürfe gemacht. Diese Vorwürfe haben dazu geführt, dass ich mehr gegessen habe anstatt weniger. Die Wahrheit war: Ich sollte nicht weniger essen. Solange ich keinen anderen Weg hatte, mit mir umzugehen, war das eben meine Methode, damit es mir besser geht.

 

Als ich aufgehört habe, Disziplin von mir zu verlangen, habe ich endlich einen Weg gefunden, wie ich mir selbst Trost, Beruhigung oder Belohnung geben kann, ohne zu essen. Innerhalb eines Jahres habe ich 12 kg abgenommen, ohne absichtlich mein Verhalten zu verändern. Ich habe abgenommen, weil ich nicht mehr aus emotionalen Gründen gegessen habe. Das war nun nicht mehr nötig.

Heute liebe ich meinen Körper. Ich esse ganz entspannt, was ich will.

Heute habe ich den Körper, den ich mir immer gewünscht habe. Ich bin noch genau so groß und ich finde es genau richtig. Ich fühle mich so wohl in meinem Körper. Ich bin so dankbar. Ich schaue gerne in den Spiegel. Ich gehe im Bikini an den Strand und bin stolz auf meine Figur. Ich kaufe gerne neue Kleidung. Ich ziehe keine Hosen mehr an, die am Bauch zwicken. Ich bin es mir wert mich wohlzufühlen.

 

Ich muss keinen Sport mehr machen, weil ich ansonsten Angst habe zuzunehmen. Ich bewege mich, wenn ich Lust dazu habe. Ich denke nicht mehr ständig ans Essen. Ich zähle nicht zusammen, wie viel ich an einem Tag esse.

 

Ich esse, wenn ich Hunger habe und höre auf wenn ich satt bin. Ich habe mich schon lange nicht mehr überfressen, denn das fühlt sich einfach nicht gut an. Wenn sich mein Bauch nach dem Essen wirklich mal zu voll anfühlt, dann mache ich mir keine Vorwürfe. Wenn ich Appetit auf Schokolade oder Pommes habe, dann esse ich sie. Ich verbiete mir nichts. Meistens habe ich allerdings mehr Lust auf gesunde Nahrungsmittel.

 

Ich weiß, dass mein Glück nicht davon abhängt schlank zu sein. Deshalb habe ich keine Angst mehr zuzunehmen. Es ist, als hätte ich den Glauben an ein Gespenst verloren. Seit dieses Gespenst mich verlassen hat, fühlt sich mein Leben leichter an. Ich habe jetzt jede Menge Aufmerksamkeit für die Themen übrig, die mich eigentlich interessieren. Ich genieße diese Freiheit.

 

Heute arbeite ich als Coach mit der Methode The Work. Ich arbeite für starke und selbstbestimmte Frauen und solche, die es werden wollen. Ich möchte, dass jede Frau ihren Körper lieben und stressfrei essen kann. Ich möchte, dass jede Frau ihr Leben genießen kann. Selbstliebe ist der Schlüssel dazu.

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